Die E.U.R.O Biogasanlagen GmbH

E.U.R.O. BIOGAS Anlagenbau GmbH steht für:

  • Erfolg durch langjährige Erfahrung
  • Technisch ausgereift und hohe Betriebssicherheit
  • Unbürokratische Abwicklung

Das E.U.R.O. BIOGAS Leistungsspektrum:

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse
  • Beratung
  • Konzeption
  • Genehmigungsverfahren
  • Baubetreuung
  • Schlüsselfertig und betriebsbereit
  • Einzel- und Gemeinschaftsanlagen
  • Biogasanlagenerweiterungen
  • Prozessbiologische Betreuung
  • Betreiberschulung

Die Entstehung:

Die E.U.R.O. BIOGAS Anlagenbau GmbH hat ihre Wurzeln Mitte der 90er Jahre. Es fanden  sich rund zwanzig Landwirte in einem ersten „Arbeitskreis Biogas“ der Landberatung Schneverdingen-Soltau e.V. zusammen. Zwanzig landwirtschaftliche Biogasanlagen entstanden im Großraum Soltau. Aus diesen Pioniererfahrungen wurde zum ersten EEG die E.U.R.O. BIOGAS Anlagenbau GmbH im Dezember 2000 gegründet. Angegliedert am Architekturbüro vom Gesellschafter Eckhard Weseloh wurden in den Jahren 2001 – 2003 die ersten E.U.R.O. BIOGAS Anlagen der neuen Generation erstellt.

Die Praxiserfahrungen aus dem Betrieb von Biogasanlagen der Gesellschafter Hans-Hermann Jacobs, Hinrik Winkelmann und Heinrich Weseloh wurden in die Gesellschaft eingebracht und fortentwickelt. Die drei Gesellschafter sind praktizierende Landwirte und Betreiber von insgesamt sechs eigenen Biogasanlagen. Über die langjährige Mitgliedschaft von Hans-Hermann Jacobs im Präsidium vom Fachverband Biogas e.V., konnte direkt Einfluss genommen und mitgestaltet werden. Die Philosophie der begeh.- bzw. befahrbaren Betondecke auf den Fermentern, auf diesen Decken montierte Rührwerkssysteme, zwei Fermenter und zwei Blockheizkräfte für höchste Betriebssicherheit und das E.U.R.O. BIOGAS Technikgebäude mit Gaspufferspeicher wurden entwickelt und haben sich bis heute vielfach bei unseren Kunden bewährt. Die Anlagen wurden durch die besonders solide Bauweise, praxisorientierte Systemtechnik und zukunftsweisende Technologie anerkannt.

Das Jahr 2004 war durch das neue EEG (2004) in der „Biogasszene“ und in der E.U.R.O. BIOGAS das Jahr der Weichenstellung. Durch die neue Vergütungsstruktur zeichnete sich eine erhöhte Nachfrage im Bereich der Nawaro-Biogasanlagen ab. Der Kaufmann Wilken Corleis wurde als hauptamtlicher geschäftsführender Gesellschafter bestellt, neue größere Geschäftsräume wurden bezogen, Bauzeichner, Architekten, Bau-Ingenieure wurde eingestellt. Mit diesem schlanken, leistungsfähigen Team werden die Projekte unbürokratisch und nach den individuellen Kundenwünschen entwickelt und umgesetzt. In den Jahren 2004 – 2008 entstehen über 80 Projekte, davon allein 50 Biogasneuanlagen im Leistungsspektrum 110 kW bis 1,1 MW. In 2005 wurde die erste 500 kW komplett im Erdreich versenkte Pott-in-Pott Anlage in Betrieb genommen.

Weiterhin wurde in dieser Zeit die prozessbiologische Betreuung aufgebaut. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Ing.-Büro Stahmer wird heute die Biologie von über 100 Fermenter regelmäßig im Labor untersucht. Auch dort bekommen wir regelmäßig die Rückmeldung, dass sich die kompetente Beratung und die einfache Abwicklung zu einem wichtigen Faktor im Betriebsalltag der Biogasanlagenbetreiber entwickelt haben.

Die in Deutschland sich abzeichnende Entwicklung zu immer größeren Anlagen und Biogasparks wurde in der E.U.R.O. BIOGAS äußerst kritisch gesehen. Nicht aus dem Respekt vor der Technik sondern ausschließlich aus der Überzeugung der dezentralen Energieproduktion und dem Ansatz der verbleibenden Wertschöpfung in der Landwirtschaft! 

Anlagebestand

Mit Inkrafttreten des langerwarteten novellierten EEG (2009) ist der klassische viehaltende landwirtschaftliche Betrieb Hauptkunde geworden. Anlagen in den Standardgrößen 190, 255, 365 & 500 kW, passend zur Struktur des Betriebes bzw. der Betriebsgemeinschaft werden z.Zt. geplant und gebaut. Durch den im EEG neu eingeführten Gülle-Bonus werden aktuell ausschließlich Anlagen mit Güllekonzepten nachgefragt.

Die Anlagen stehen inzwischen oft wieder direkt auf dem Betrieb bzw. im Außenbereich am vorhandenen Stall. Wärmekonzepte mit oder ohne Satelliten-BHKW fließen inzwischen oft in die Grundplanung von Anfang an mit ein. Durch bereits umgesetzte Satelliten-BHKW Projekte, bei Bedarf mit dem speziell auf das Satelliten-BHKW entwickelte „Flüster-Haus“, wird den Kunden die Umsetzung von Wärmekonzepten, die nicht direkt an der Biogasanlage sind, ermöglicht.  Der Gesellschafter Eckhard Weseloh beschäftigt sich inzwischen ausschließlich mit der Biogas-Abwärmenutzung im Bereich der Fischmast (siehe auch: www.f-m-aqua.de).

 

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